Fort- und Weiterbildungen

Interne Fortbildungstage im Oktober 2013

Diese fanden für die bei Kometian engagierten Fachpersonen am 18./19. Oktober 2013 auf dem Leimbihof in Zürich statt.

Im Zentrum der  beiden Tage standen die Referate von Dr. med. vet. Andreas Striezel, der in der Nähe von Nürnberg eine Gemeinschaftspraxis betreibt. . Er beschäftigt sich schon viele Jahre mit Homöopathie. Die Praxis ist eingebunden in einen landwirtschaftlichen Beratungsdienst. Striezel arbeitet immer mehr in der Bestandesbetreuung und prophylaktisch. Dies vor allem auch deshalb, weil er sehr grosse Betriebe mit bis zu 800 Milchkühen betreut, auf denen die Einzeltierbetreuung kaum mehr möglich ist. Nicht nur ein Tier oder eine Tiergruppe, sondern es ist der Betrieb in seiner Ganzheitlichkeit zu erfassen. Lösungen dürfen nicht nur von aussen herangetragen werden, sondern müssen auch im Betrieb zusammen mit dem Betriebsleiter entstehen. Striezel arbeitet oft auch mit Digitalfotos, welche ihm die Tierhalter zustellen.

In diversen Gruppenarbeiten wurden die Einflussfaktoren auf die Tiergesundheit ermittelt und gewichtet. Mit der Beschreibung von Patientensymptomen allein haben wir kein vollständiges Bild über das Gesundheitsmanagement. Massnahmen sind auf Langfristigkeit auszurichten. Die Ausmerzung einer Krankheit darf nicht dazu verleiten, langfristige Investitionen und Massnahmen zu Gunsten der Tiergesundheit wieder aus den Augen zu verlieren. Strategisch in die Zukunft beraten heisst: Vision-Planung-Handeln-Rückblick. Wird dies nicht gemacht heissen die Antworten: Aktivismus-Chaos-Frust-Stagnation.

Neben diesen übergeordneten Themen der Bestandesbetreuung kamen aber auch viele Abläufe im eigenen Arbeiten innerhalb von Kometian zur Sprache. Die Vereinfachung der Falldokumentation, der gegenseitige Austausch, die Zusammenarbeit mit Hoftierärzten, das Vertrauen zwischen Betriebsleiter und Berater, aber auch die Grenzen bei der telefonischen Beratung wurden eingehend diskutiert. Eine schriftliche Umfrage unter den Teilnehmenden gab auch Aufschluss darüber, wie die Kometian-Fachpersonen die Entwicklung der Komplementär-Medizin in der Nutztierhaltung einschätzen und welche Schlüsse zur strategischen Weiterentwicklung von Kometian abzuleiten sind. Zwischendurch gab es aber auch ganz praktische Sequenzen. So machte eine Kometian-Bäuerin eine virtuelle Betriebsführung und schilderte dabei auch ihre Erfahrungen mit Kometian-Beratungen. Eigenheiten von Kuhsignalen konnten durch eigene Fachleute sowohl am Bild aber auch im Stall des Leimbihofs dargestellt werden.

Einmal mehr zeigte sich, dass der Austausch zwischen TierärztInnen und TierheilpraktikerInnen innerhalb der Kometian-Teams eine wertvolle Bereicherung und für die Weiterentwicklung der Beratungsqualität von grossem Nutzen ist.

Rückblick Fachfortbildung vom Jahre 2012

Am 31.08.2012
Morgens stand das Beratungsgespräch im Vordergrund.

Die Fachpersonen tauschten Erfahrungen aus dem Kometian – Alltag aus, welche Erwartungen sollen, können, müssen die Fachpersonen gegenüber den Landwirten erfüllen.

Der Schwerpunkt Beratung bei lebensbedrohenden Situationen.

Eine grosse Verantwortung im Telefonberatungsdienst.

In Gruppenarbeiten wurden verschiedenste Fälle erarbeitet.

Ein Vortrag, einer erfahrenen Bäuerin, gab den Beratenden einen neuen Einblick.

Danach durften die Dienstleistenden endlich das Kometian Video sehen, alle waren sehr gespannt darauf! 

Der Nachmittag vertiefte das Fachwissen so wurden, von den Fachpersonen verschiedene Vorträge gehalten.

  • Beratung bei Kälberkrankheiten
  • Beratung im Schweinebestand
  • Beratung bei Euterentzündungen

 

Am 01.09.2012
Dieser Tag förderte die Zusammenarbeit mit den Hoftierärzten.

Zum Einstieg ein Referat von Dr. vet. Andreas Schmidt – Minimierung des Einsatzes von Antibiotika – Beitrag der Komplementärmedizin.

Als Einblick in die Komplemtärmedizinischen Methoden, nebst der Homöopathie folgten zwei Vorträge über Phytotherapie und Tier Kinesiologie.

Danach wurden den Hoftierärzten verschiedenste Fallbeispiele aus der telefonischen Beratung und sowie die Vorstellung der Zusammenarbeit präsentiert.

Zum Mittagessen folgte ein Ausflug auf den Bauernhof auf dem wir mit einem deftigen „Zmittag“ verwöhnt wurden.

Eine Kometian Kundin, erläuterte Ihre Eindrücke des Kometian Dienstes anhand diverses Fälle die Kometian auf Ihrem Hof beraten hatte.

Ebenso wurden 2 Kühe vor Ort von den Dienstleistenend begutachtet, eine Anamnese durchgeführt und anschliessend besprochen, sodass die Hoftierärzte einen „live“ Einblick in unsere Tätigkeit erhielten.

Nach der Rückkehr in den Strickhof Lindau gaben uns Ariane Mäschli und Michael Walkenhorst von Fibel eine QS Rückmeldung der bisherigen Kometian Fälle.

Nach der Verabschiedung durften alle mit viel neuem Wissen und guten Mutes wieder nach Hause fahren und freuen sich schon jetzt auf Ihren nächsten Kometian Einsatz.

Kuh_Gisela image